US-Militär treibt autonome Drohnenintegration in Land- und Seestreitkräften voran

Die U.S. Army testet Bumblebee V2 in Fort Bragg, benennt ihr Futures and Concepts Command in FASCOM um und prüft die MQ-9B SeaGuardian für die 7. Flotte.
In Fort Bragg führten Angehörige der U.S. Army während des Projekts Sandhills 2.0 Tests mit kleinen unbemannten Luftfahrtsystemen vom Typ Bumblebee V2 durch, um autonome Fähigkeiten zum Durchbrechen von Hindernissen zu bewerten. Die Übungen spiegeln einen breiteren strategischen Kurswechsel innerhalb des Militärs hin zu unbemannten Systemen und taktischer Mobilität wider, wie auf der Verteidigungsmesse AUSA 2026 demonstriert wurde.
Zur Unterstützung dieses Wandels benannte die U.S. Army ihr Futures and Concepts Command in Army Futures and Autonomous Systems Command (FASCOM) um und richtete eigene militärische Robotik-Fachbereiche ein. Gleichzeitig stellte der Verteidigungsauftragnehmer Heaviside Industries Tyr vor, eine leichte Loitering-Munition mit mehreren Sprengköpfen, die Nammo-Sprengköpfe verwendet. Im maritimen Bereich prüft die U.S. Navy die MQ-9B SeaGuardian von General Atomics, um der 7. Flotte eine dauerhafte Aufklärung, Überwachung und Erkundung bereitzustellen, mit dem Ziel, bemannte Luftfahrzeuge von routinemäßigen Überwachungsaufgaben zu entlasten.
Quellen: Defense News, Breaking Defense, Army Technology, Shephard Media, Global Defence Corp.
Quellen
- Shephard Media — AUSA 2026: New multiwarhead loitering munition enters increasingly competitive market
- Global Defence Corp — US Navy Considers MQ-9B SeaGuardian for Maritime ISR Missions.
- Breaking Defense — LaNeve ‘redesignates’ Army’s Futures and Concepts Command as new FASCOM autonomy command
- Defense News — How autonomous weapons are changing the way brigades fight
- Army Technology — AUSA 2026: heavy armour out, drones and mobility in
Frühere Berichterstattung
- 13. Okt. 2026, 23:30 UTCUS-Armee gründet autonomes Kommando im Zuge der breiteren westlichen Drohnenexpansion