US-Botschafterin in Griechenland wegen albanischem Gasgeschäft unter Beobachtung

US-Botschafterin in Griechenland wegen albanischem Gasgeschäft unter Beobachtung
Foto: Gazeta Tema

Ein Bericht des Wall Street Journal untersucht die Rolle von US-Botschafterin Kimberly Guilfoyle bei einem 6-Milliarden-Dollar-Gasgeschäft zwischen Aktor und Albanien.

Medien auf dem Balkan haben einen Bericht des Wall Street Journal aufgegriffen, der das Handeln der US-Botschafterin in Griechenland, Kimberly Guilfoyle, untersucht. Der Bericht befasst sich mit ihrer Förderung kommerzieller Energieinitiativen in Südeuropa und schildert insbesondere ihre Beteiligung an der Sicherung eines Gasliefervertrags im Wert von 6 Milliarden Dollar zwischen dem griechischen Unternehmen Aktor und den albanischen Behörden.

Laut den Recherchen traf sich Guilfoyle kurz vor Abschluss des Vertrags mit dem albanischen Ministerpräsidenten Edi Rama sowie mit Führungskräften von Aktor und dem Energielobbyisten Christos Marafatsos. Es sind Fragen zu Marafatsos' Doppelrolle als Interessenvertreter der Privatwirtschaft und enger Berater der Botschafterin aufgekommen. Im Zentrum der Prüfung steht die mögliche Überschneidung zwischen offiziellen amerikanischen diplomatischen Bemühungen und privaten Geschäftsabschlüssen im regionalen Energiesektor.

Quellen: Gazeta Tema, Koha

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen