US-Beamte weisen Munitionsmangel-Behauptungen zurück, Trump behauptet Wiederaufnahme der Gespräche mit Iran

US-Beamte weisen Munitionsmangel-Behauptungen zurück, Trump behauptet Wiederaufnahme der Gespräche mit Iran
Foto: Die Zeit

Trump und Hegseth weisen Munitionsmangel-Berichte zurück, während Trump die Wiederaufnahme der Gespräche mit dem Iran behauptet. Inländische Opposition wächst.

US-Präsident Donald Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth haben Medienberichte zurückgewiesen, die nach Militäroperationen gegen den Iran über kritische Munitionsengpässe berichtet hatten. In Online-Äußerungen erklärte Trump, das US-Militär verfüge über "huge amounts of 'ammunition', especially certain types," und drohte zugleich mit langen Haftstrafen für Personen, die Informationen über militärische Bestände leaken.

Gleichzeitig behauptete Trump, die diplomatischen Gespräche mit dem Iran seien wieder aufgenommen worden, und bezeichnete sie als "letzte Chance" Teherans, ein günstiges Abkommen zu sichern. Iranische Beamte hatten jedoch zuvor bestritten, dass Verhandlungen stattfinden oder geplant seien.

Im Inland sieht sich die Regierung wachsender Opposition gegenüber. Mehrere US-Bundesstaaten haben Klagen gegen neu eingeführte Zölle eingereicht, während jüngste Umfragen auf sinkende Zustimmungswerte für Trump vor den Zwischenwahlen im November hindeuten.

Quellen: Der Standard, Die Zeit, FAZ, ORF, Tagesschau

Wie Medien es bewerteten

    • Tagesschau Kritisch Hob einen offiziellen Aufsichtsbericht des Verteidigungsministeriums hervor, der strategische Bestandsengpässe bestätigt und damit den Behauptungen des Präsidenten direkt widerspricht.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Hegseth, der Medienberichte zurückwies, wonach die amerikanischen Verteidigungsbestände gefährlich niedrige Werte erreicht hätten.
    • Tagesschau Kritisch Hob die Feststellungen der Pentagon-Aufsicht hervor, die strategische Engpässe bestätigten, und stellte sie den Behauptungen des Weißen Hauses direkt gegenüber.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die förmliche Zurückweisung des Berichts über gefährlich niedrige Raketenbestände durch Verteidigungsminister Hegseth.
    • Tagesschau Skeptisch Betonte den offiziellen Aufsichtsbericht des Pentagons, der Munitionsengpässe bestätigt, und stellte ihn Trumps Behauptungen einer unbegrenzten Versorgung direkt gegenüber.
    • FAZ Neutral Konzentrierte die Hauptberichterstattung auf die Zurückweisung von Medienberichten durch Verteidigungsminister Hegseth, die gefährlich niedrige Verteidigungsbestände behaupteten.
    • Tagesschau Kritisch Hob den Bericht des Pentagon-Aufsichtsgremiums an den Kongress als direkten Beweis hervor, der offiziellen Behauptungen unbegrenzter militärischer Reserven widerspricht.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Hegseth und die aktive Zurückweisung von Medienberichten über erschöpfte Verteidigungsarsenale durch die Regierung.
    • Tagesschau Skeptisch Betonte einen Aufsichtsbericht des Pentagons, der Bestandslücken bestätigte und damit offiziellen Darstellungen direkt widersprach.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Pete Hegseth, der Berichte zurückwies, wonach die US-Waffenbestände gefährlich erschöpft seien.
    • ORF Neutral Hob Donald Trumps öffentliche Dementis zu Munitionsdefiziten und seine rechtlichen Drohungen gegen Informanten hervor.
    • Die Zeit Neutral Stellte Trump in den Mittelpunkt, der Berichten über schwindende Waffenreserven entgegentrat und Informanten harte Haftstrafen versprach.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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