Ungarns Atomkraftwerk Paks reduziert Stromproduktion wegen niedriger Donau-Wasserstände

Das ungarische Atomkraftwerk Paks hat wegen des niedrigen Donau-Wasserstands seine Stromerzeugung halbiert. Eine mehrwöchige Abschaltung droht, große Verbraucher sollen sparen.
Das ungarische Atomkraftwerk Paks hat seine Stromerzeugung aufgrund des niedrigen Wasserstands der Donau auf etwa die Hälfte der normalen Kapazität reduziert. Es wird davor gewarnt, dass möglicherweise bald eine vollständige Abschaltung über mehrere Wochen erforderlich sein könnte. Die Behörden haben große Energieverbraucher aufgefordert, ihren Verbrauch einzuschränken, um das nationale Stromnetz zu entlasten.
Die Wasserknappheit ist Teil einer größeren Umweltbelastung, die Mittel- und Osteuropa betrifft. Auch das benachbarte Rumänien hat über Schwierigkeiten bei der Stromerzeugung aufgrund schwerer Dürre berichtet. Ungewöhnlich geringe Niederschläge und hohe Temperaturen haben die Wasserstände der Donau sinken lassen und beeinträchtigen wichtige Kühlsysteme der regionalen Energieinfrastruktur.
Quellen: Respect