Ungarn ordnet Prüfung der Staatsbeziehungen zum Technologiekonzern 4iG an

Nexus Europa Redaktion
Ungarn ordnet Prüfung der Staatsbeziehungen zum Technologiekonzern 4iG an
Foto: Telex

Ungarn leitet umfassende Prüfung der Staatsbeziehungen zum Technologiekonzern 4iG ein; Ministerium bestätigt IRIS²-Investition, prüft aber Rolle von 4iG.

Ungarn hat eine umfassende Prüfung aller finanziellen, Eigentums- und Vertragsbeziehungen zwischen dem Staat und dem Technologiekonzern 4iG Group offiziell eingeleitet. Laut einem im amtlichen Gesetzblatt veröffentlichten Beschluss erstreckt sich die Untersuchung auf die Muttergesellschaft sowie deren direkte und indirekte Tochtergesellschaften.

Gleichzeitig verhängte das Kabinett eine Kommunikationssperre für alle Ministerien in Bezug auf 4iG-Angelegenheiten. Wissenschafts- und Technologieminister Zoltán Tanács bestätigte, dass Ungarn die geplante Investition von 500 Millionen Euro in die EU-Satelliteninfrastruktur IRIS² fortsetzen werde, wobei die Beamten prüfen, ob 4iG seine Rolle bei der Verwaltung der damit verbundenen öffentlichen Ausschreibungen behält. Als Reaktion auf den politischen Kurswechsel erklärte 4iG vorsichtig, dass man weiterhin ein "Partner" des Staates sei.

Quellen: 444, HVG, Telex.

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