Ungarn prüft E-Maut-Verträge nach Rückgewinnung von Milliarden Forint

Nexus Europa Redaktion
Ungarn prüft E-Maut-Verträge nach Rückgewinnung von Milliarden Forint
Foto: Telex

Ungarns Verkehrsminister Dávid Vitézy meldet Rückzahlung von fast 2,3 Milliarden Forint durch einen mit Lőrinc Mészáros verbundenen Fonds; Prüfung von E-Maut-Verträgen ausgeweitet.

Der ungarische Verkehrsminister Dávid Vitézy gab bekannt, dass ein mit dem Unternehmer Lőrinc Mészáros verbundener Private-Equity-Fonds fast 2,3 Milliarden Forint an die Staatskasse zurückgezahlt hat. Die Rückzahlung steht im Zusammenhang mit einer 64,5 Milliarden Forint schweren Übernahme von drei Unternehmen des elektronischen Mautsystems, die unter dem damaligen Minister János Lázár vollzogen wurde.

Nach der Rückerstattung weiteten die Behörden ihre Prüfung von Beschaffungsvereinbarungen aus, die zwölf Jahre des Netzbetriebs umfassen. Die Untersuchungen konzentrieren sich auf Verträge über die Softwareinfrastruktur, die von dem Technologieunternehmer Gábor Emőri verwaltet werden. Regierungsvertreter bewerten die rechtlichen, finanziellen und operativen Rahmenbedingungen dieser privaten Partnerschaften, um festzustellen, ob weitere staatliche Mittel zurückgefordert werden können.

Quellen: 444, HVG, Telex.

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