Ungarn prüft 4iG-Staatsverträge und hält an EU-Satellitenbindung fest

Ungarn prüft 4iG-Staatsverträge und hält an EU-Satellitenbindung fest
Foto: Telex

Ungarn leitet umfassende Prüfung der Staatsverträge mit 4iG ein, hält aber an der 500-Millionen-Euro-Investition in das EU-Satellitenprojekt IRIS² fest.

Die ungarische Regierung hat eine umfassende Prüfung aller finanziellen, vertraglichen und eigentumsbezogenen Verbindungen zum Technologie- und Verteidigungskonzern 4iG eingeleitet. Laut einem im amtlichen Gesetzblatt veröffentlichten Beschluss unterliegen öffentliche Amtsträger während der Überprüfung einer strengen Schweigepflicht.

Trotz der Untersuchung erklärte Wissenschafts- und Technologieminister Zoltán Tanács, dass Ungarn an seiner Zusage festhalte, 500 Millionen Euro in das EU-Satellitenprojekt IRIS² zu investieren. Die Regierung überprüfe jedoch, ob 4iG seine Rolle als Hauptauftragnehmer für nationale Raumfahrt- und Telekommunikationsprogramme behalten werde. Auf das Dekret reagierend erklärte 4iG, man betrachte sich als "Partner" des Staates, während bestehende öffentliche Vereinbarungen überprüft würden.

Quellen: 444, HVG, Telex.

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