Ungarische öffentliche Aufzeichnungen belegen Milliardenausgaben für Auslandsimmobilien und Subventionen

Ungarische öffentliche Aufzeichnungen belegen Milliardenausgaben für Auslandsimmobilien und Subventionen
Foto: Telex

Ungarische öffentliche Finanzdaten zeigen hohe Ausgaben für Auslandsimmobilien und Subventionen unter Orbán, mit Schwerpunkt auf Automobil- und Batteriesektor.

Ungarische öffentliche Finanzdaten aus dem Zeitraum von 2010 bis Anfang 2026 zeigen erhebliche Ausgaben für den Erwerb ausländischer Immobilien und Unternehmenssubventionen unter der Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán.

Eine Untersuchung von HVG ergab, dass der Staat rund 40 Milliarden Forint für den Kauf von 26 diplomatischen und repräsentativen Immobilien weltweit bereitstellte, darunter Standorte in der Schweiz, in Washington, Teheran und Nordkorea. Beobachter merkten an, dass die Standortwahl häufig Prestige über operative Funktionalität stellte.

Gleichzeitig berichtete Telex, dass das Außen- und Handelsministerium im selben Zeitraum knapp 1.904 Milliarden Forint über 688 Subventionsverträge verteilte, ohne Steuererleichterungen einzurechnen. Über 54 Prozent dieser Mittel flossen in die Automobil- und Batterieherstellung, was Fragen zur langfristigen wirtschaftlichen Modernisierung durch diese Investitionen aufwirft.

Quellen: 444, HVG, Telex.

Quellen

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