Umstrittener Orange-Order-Umzug in Portadown von Gegendemonstranten blockiert

Umstrittener Orange-Order-Umzug in Portadown von Gegendemonstranten blockiert
Foto: The Guardian

Ein umstrittener Orange-Order-Umzug in Portadown wurde von Gegendemonstranten blockiert, nachdem ein Gericht einen eingeschränkten Marsch erlaubt hatte.

In Portadown in Nordirland halten die Spannungen an, nachdem am Sonntag ein umstrittener Umzug des Orange Order daran gehindert wurde, die Garvaghy Road zu passieren. Ein spät in der Nacht ergangenes Urteil des High Court hatte eine Entscheidung der Parades Commission bestätigt, die einen eingeschränkten, stillen Marsch von 35 Teilnehmern zwischen 08:00 und 09:30 Uhr Ortszeit erlaubte. Es war der erste genehmigte Zug entlang der überwiegend nationalistischen Route seit den späten 1990er Jahren.

Allerdings versammelten sich Tausende Gegendemonstranten, darunter First Minister Michelle O'Neill, um die Garvaghy Road zu blockieren und so zu verhindern, dass die Marschierer die Drumcree Church verließen. Nach Auseinandersetzungen und wachsenden Menschenmengen stoppte die Polizei den weiteren Vorrückens des Zuges. Gespräche unter Beteiligung von Organisatoren, Gemeindevertretern und Strafverfolgungsbehörden wurden an dem historischen Brennpunkt der Troubles fortgesetzt, während beide Gruppen in der Gegend blieben.

Quellen: BBC Northern Ireland, France24, STV News, Sweden Herald, The Guardian.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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