Ukraines Botschafter in Großbritannien zweifelt an NATO-Beitrittsperspektiven

Ukraines Botschafter in Großbritannien zweifelt an NATO-Beitrittsperspektiven
Foto: NV

Valerii Zaluzhnyi, ukrainischer Botschafter in Großbritannien, äußert Zweifel an einem NATO-Beitritt der Ukraine und plädiert für alternative Sicherheitsbündnisse. Derweil kommt es in Kiew zu politischen Umbesetzungen.

Valerii Zaluzhnyi, ukrainischer Botschafter im Vereinigten Königreich und ehemaliger Oberbefehlshaber, hat große Skepsis hinsichtlich der Aussichten der Ukraine auf einen NATO-Beitritt geäußert. Bei einer Botschafterkonferenz in Kiew erklärte Zaluzhnyi, er glaube nicht mehr daran, dass die Ukraine dem Bündnis beitreten werde, nachdem er 12 Jahre lang "Märchen" über den Beitritt gehört habe, und plädierte stattdessen für alternative Sicherheitsbündnisse.

Diese Entwicklung fällt mit politischen Umbesetzungen in Kiew zusammen, wo Präsident Wolodymyr Selenskyj Rustem Umerow zum Leiter des Auslandsgeheimdienstes ernannte und Ihor Klymenko zum Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates bestimmte. In der Zwischenzeit forderte das Außenministerium die französischen Medien auf, wachsam gegenüber Äußerungen der ehemaligen Präsidentensprecherin Yulia Mendel zu bleiben und nannte ihre Bemerkungen manipulativ.

Quellen: Liga net, NV, Ukrainska Pravda

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