Ukraine: Steigende zivile Opferzahlen und Energiekrise nach eskalierenden russischen Angriffen

Ukraine: Steigende zivile Opferzahlen und Energiekrise nach eskalierenden russischen Angriffen
Foto: Dagens Nyheter

Russische Luftangriffe in der Ukraine fordern schwere zivile Opfer und bedrohen die Infrastruktur; Cherson rät zur Evakuierung, Losowa nimmt Vertriebene auf.

Intensivierte russische Luftangriffe in der gesamten Ukraine fordern weiterhin schwere zivile Opfer und bedrohen die kritische Infrastruktur. Ein jüngster Angriff auf ein Einkaufszentrum in Krywyj Rih forderte mindestens 14 Tote und über 120 Verletzte und trug zu der Zahl von 437 zivilen Todesopfern im Juli bei – die höchste monatliche Bilanz seit Anfang 2022.

Als Reaktion auf drohende Stromausfälle im Winter aufgrund von Schäden am Stromnetz haben die regionalen Behörden in Cherson gefährdeten Familien zur Evakuierung geraten. Gleichzeitig nehmen östliche Zentren wie Losowa täglich bis zu 300 Binnenvertriebene auf, die aus der Region Donezk fliehen.

Während der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj seine dringenden Forderungen nach westlichen Patriot-Luftverteidigungssystemen erneuert, verstärken die inländischen Behörden rund um die Uhr Straßenpatrouillen, um die Einberufung unter geschätzten zwei Millionen Männern durchzusetzen, die den Militärdienst umgehen.

Quellen: Dagens Industri, Dagens Nyheter, Svenska Dagbladet, SVT, Sydsvenskan.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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