Ukraine setzt auf eigene Waffen angesichts von Verzögerungen bei Patriot-Lizenzen

Ukraine setzt auf eigene Waffen angesichts von Verzögerungen bei Patriot-Lizenzen
Foto: The Insider

Die Ukraine beschleunigt ihre eigenen Verteidigungsprojekte, da US-Lizenzen für die Patriot-Produktion auf sich warten lassen. Zwei Firmen entwickeln ballistische Raketen, und die Armee beschafft das Gleitbomben-Kit 'Equalizer'.

Angesichts von Verzögerungen bei der Erteilung US-amerikanischer Lizenzen für die lokale Produktion von Patriot-Luftverteidigungssystemen verstärkt die Ukraine ihre eigenen Verteidigungsinitiativen, um ihre Verwundbarkeit gegenüber ballistischen Angriffen zu verringern. Präsident Wolodymyr Selenskyj wies darauf hin, dass regulatorische Verfahren die lokale Patriot-Produktion um bis zu mehrere Jahre verzögern könnten.

Als Reaktion darauf entwickeln zwei inländische Unternehmen eigene ballistische Raketen, obwohl technologische Herausforderungen die Massenproduktion weiterhin verzögern. Um den dringenden Anforderungen des Schlachtfelds gerecht zu werden, hat die ukrainische Armee begonnen, das Gleitbomben-Kit "Equalizer" zu beschaffen. Das von DG Industry zusammen mit dem Technologiecluster Brave1 entwickelte Modul verwandelt ungelenkte Fliegerbomben in präzisionsgelenkte Langstreckenmunition. Das System funktioniert auf sowjetischen Kampfflugzeugen wie der MiG-29 und der Su-24, mit geplanter Kompatibilität für westliche Plattformen wie die F-16, um die Abhängigkeit von ausländischen Militärlieferungen zu verringern.

Quellen: NEXTA, NV, Point, The Insider, Українська правда

Quellen

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