Ukraine restrukturiert Militärführung angesichts von Raketenabwehr-Engpässen und NATO-Debatte

Ukraine restrukturiert Militärführung angesichts von Raketenabwehr-Engpässen und NATO-Debatte
Foto: Respect

Ukraine restrukturiert Militärführung unter neuem Oberbefehlshaber Drapatyi, während Ex-Armeechef Zaluzhnyi einen NATO-Beitritt ausschließt. Nächtlicher Raketenangriff auf Kiew offenbart Abwehrlücken.

Die ukrainische Armee steht vor operativen und politischen Herausforderungen, während der neu ernannte Oberbefehlshaber Mykhailo Drapatyi die Führungsspitze umstrukturiert und damit interne Managementstreitigkeiten angeht, die von Verteidigungsbeamten hervorgehoben wurden.

Unterdessen erklärte der frühere Armeechef und jetzige Botschafter im Vereinigten Königreich, Valerii Zaluzhnyi, in Kiew, dass die Ukraine niemals der NATO beitreten werde. Zaluzhnyi argumentierte, dass das Bündnis auf "Taktiken aus dem Zweiten Weltkrieg" setze und nicht auf moderne Kriegsführung vorbereitet sei.

Die operative Belastung wurde durch einen schweren nächtlichen Angriff unterstrichen, bei dem die ukrainische Luftverteidigung 28 russische ballistische und Anti-Schiffs-Raketen, die auf die Region Kiew abzielten, nicht abfangen konnte. Bei den Angriffen wurden 17 Menschen getötet und 44 verletzt. Beamte nannten kritische Engpässe bei Patriot-Abfangraketen, während Analysten Gegenschläge auf russische Abschussvorrichtungen als mögliches Gegenmittel vorschlugen.

Quellen: Deník N, Ekonomický deník, Hospodářské noviny, Respect, Seznam Zprávy

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