Ukraine setzt auf eigene Raketen, um Lücken in der Luftverteidigung zu schließen

Ukraine setzt auf eigene Raketen, um Lücken in der Luftverteidigung zu schließen
Foto: The Insider

Die Ukraine entwickelt eigene ballistische Raketen und beschafft das Gleitbombensystem "Equalizer", um Lücken in der Luftverteidigung zu schließen, während die US-Lizenzierung für Patriot-Raketen verzögert wird.

Die Ukraine ergreift Maßnahmen, um kritische Schwachstellen in der Luftverteidigung zu beheben, während bürokratische Verzögerungen die US-Lizenzierung für die lokale Produktion von Patriot-Raketen aufschieben. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wies darauf hin, dass der Aufbau eigener Patriot-Produktionslinien zwischen zwölf Monaten und mehreren Jahren dauern könnte.

Um diese Phase der Verwundbarkeit gegenüber ballistischen Raketen zu überbrücken, entwickeln zwei ukrainische Rüstungsunternehmen eigene ballistische Raketen, wobei vor dem Beginn der Massenproduktion noch technische Herausforderungen bestehen. Darüber hinaus beschaffen die ukrainischen Streitkräfte das neu getestete Gleitbombensystem "Equalizer". Entwickelt von DG Industry mit dem Verteidigungstechnologie-Cluster Brave1, verwandelt der Bausatz aus Tragflächen und Lenkeinheit ungelenkte Fliegerbomben in präzise Langstreckenmunition, die sowohl mit Kampfflugzeugen aus sowjetischer Zeit als auch mit westlichen Flugzeugen wie der F-16 kompatibel ist, um die Abhängigkeit von ausländischen Militärlieferungen zu verringern.

Quellen: NEXTA, NV, Point, The Insider, Українська правда

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