UEFA und europäische Verbände lehnen FIFA-Plan zum Verkauf von WM-Anteilen ab

UEFA und europäische Verbände lehnen FIFA-Plan zum Verkauf von WM-Anteilen ab
Foto: Der Standard

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin und europäische Verbände lehnen den FIFA-Plan ab, Anteile an den WM-Kommerzialrechten zu verkaufen. Boykottmaßnahmen werden diskutiert.

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin und europäische Fußballverbände haben ihren Widerstand gegen den Vorschlag der FIFA verschärft, eine Minderheitsbeteiligung an einem neuen kommerziellen WM-Vorhaben an private Investoren zu verkaufen.

Der Plan, der von FIFA-Präsident Gianni Infantino vorangetrieben wird, zielt darauf ab, über 4 Milliarden Dollar einzunehmen, indem 20 bis 30 Prozent der kommerziellen Rechte des Turniers an eine separate Gesellschaft übertragen werden. Europäische Funktionäre äußerten starke Missbilligung und betonten, dass „none of us owns football“.

Nach der Ankündigung führten die europäischen Verbände dringende Konsultationen durch, um die Situation zu erörtern. Berichten zufolge werden mögliche Boykottmaßnahmen diskutiert. Nationale Verbände, darunter der Norwegische Fußballverband, erklärten, sie seien von der Initiative unvorbereitet getroffen worden, was die wachsende Spannung zwischen den europäischen Führungen und der FIFA über die kommerzielle Steuerung internationaler Wettbewerbe unterstreicht.

Quellen: Aftenposten, Der Standard, Le Figaro, NV, Tagesschau

Wie Medien es bewerteten

    • Le Figaro Alarmiert Betont die Gefahr eines Boykotts europäischer Nationen gegen FIFA-Wettbewerbe, um das Geschäft zu blockieren.
    • Tagesschau Neutral Konzentriert sich neutral auf die finanziellen Mechanismen des FIFA-Plans, eine Minderheitsbeteiligung zu verkaufen.
    • BBC News Neutral Konzentriert sich auf offizielle Aussagen des englischen FA und die bevorstehende Dringlichkeitssitzung der UEFA-Mitglieder.
    • Tagesschau Vorsichtig Analysiert, warum Infantino trotz starkem europäischem Widerstand den Investitionsdeal möglicherweise doch durchsetzen kann.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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