Türkischer Oppositionsführer Özel kritisiert Stadtratsabstimmung in Üsküdar, die den Bezirk an die AKP übergibt

Türkischer Oppositionsführer Özel kritisiert Stadtratsabstimmung in Üsküdar, die den Bezirk an die AKP übergibt
Foto: Bianet

Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel kritisiert die Stadtratsabstimmung in Istanbul-Üsküdar, die den Bezirk wieder unter AKP-Kontrolle brachte, und äußert sich zum Treffen zwischen Mansur Yavaş und Erdoğan.

Der Vorsitzende der größten Oppositionspartei, der Republikanischen Volkspartei (CHP), Özgür Özel, hat das Ergebnis einer Abstimmung des Stadtrats im Istanbuler Bezirk Üsküdar kritisiert, durch die die lokale Verwaltungskontrolle wieder an die regierende Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) überging. Bei einer öffentlichen Kundgebung in Üsküdar und in einem Interview bei Koza TV stellte Özel die demokratische Legitimation von Präsident Recep Tayyip Erdoğan infrage und erklärte, die Wähler hätten rechtmäßig einen Oppositionsbürgermeister gewählt.

Özel bezeichnete das Verfahren im lokalen Rat als Rückschlag für politische Fairness und die Integrität von Wahlen in der Türkei. Zudem äußerte sich Özel zu den jüngsten politischen Entwicklungen und kommentierte ein hochrangiges Treffen zwischen dem Oberbürgermeister von Ankara, Mansur Yavaş, und Präsident Erdoğan mit der Feststellung, dass institutioneller Dialog trotz tiefer politischer Gräben notwendig bleibe.

Quellen: Bianet, Cumhuriyet.

Quellen

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