Trumps Friedensgremium beruhigt Israel, während die Angriffe auf Gaza zunehmen und Netanjahu den Deal ablehnt

Trumps Friedensgremium beruhigt Israel, während die Angriffe auf Gaza zunehmen und Netanjahu den Deal ablehnt
Foto: France24

Trumps Friedensgremium beruhigt Israel, während Netanjahu den Deal ablehnt und die Angriffe auf Gaza zunehmen. Mindestens 19 Tote bei jüngsten Bombardierungen.

Diplomatische Bemühungen zur Umsetzung eines Nachkriegsrahmens für Gaza stoßen auf wachsende Hindernisse, nachdem die israelische Führung den Plan explizit abgelehnt hat und die militärischen Aktionen fortgesetzt werden. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu wies die von den USA unterstützte Friedensinitiative öffentlich zurück und erklärte: "We did not agree to it. It is not our draft." Netanjahu betonte, dass sich die israelischen Truppen nicht aus dem Gebiet zurückziehen werden, bis die Hamas vollständig entwaffnet ist.

Als Reaktion auf israelische Einwände gegen phasenweise Truppenrückzüge und sofortige Angriffspausen versicherte das Friedensgremium von US-Präsident Donald Trump israelischen Beamten, dass ein Rückzug strikt an die vollständige Waffenübergabe der Hamas gekoppelt bleibt. Die Gewalt vor Ort eskaliert jedoch weiter: Gesundheitsbehörden melden mindestens 19 palästinensische Tote durch jüngste israelische Bombardierungen. Die anhaltenden Angriffe lassen die unmittelbare Umsetzbarkeit des vorgeschlagenen Übergangsrahmens weiter in Frage stellen.

Quellen: Adevărul, Digi24, France24, La Repubblica, RTP.

Wie Medien es bewerteten

  • 9. Aug. 2026, 11:30 UTC
    • La Repubblica Skeptisch Stellte das Friedensabkommen als rasch zerfallend dar, angesichts anhaltender tödlicher Angriffe und der israelischen Ablehnung.
    • France24 Neutral Konzentrierte sich auf diplomatische Verhandlungen und hob die Zusicherungen des US-Gremiums hervor, dass ein Rückzug von der Entwaffnung der Hamas abhängt.
    • Cyprus Mail Vorsichtig Rahmte Netanyahus Ablehnung durch innenpolitischen Wiederwahldruck und Forderungen rechtsextremer Koalitionspartner ein.
    • France24 Skeptisch Betonte die Ablehnung als neuen diplomatischen Bruch zwischen Netanyahu und US-Präsident Donald Trump.

Quellen

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