Trump behauptet, Verhandlungen mit Iran seien wieder aufgenommen worden, trotz früherer Dementis

Trump behauptet, Verhandlungen mit Iran seien wieder aufgenommen worden, trotz früherer Dementis
Foto: Tagesschau

Trump behauptet, die USA hätten die Verhandlungen mit dem Iran wieder aufgenommen, während iranische Beamte dies zuvor dementiert hatten. Hegseth weist Munitionsberichte zurück, und Umfragen zeigen sinkende Zustimmung.

Der US-Präsident Donald Trump erklärte an Bord der Air Force One, Washington habe die "sehr freundlichen" Verhandlungen mit Teheran wieder aufgenommen, und bezeichnete die diplomatischen Bemühungen als letzte Gelegenheit für den Iran, eine umfassende Einigung zu erzielen, nachdem die US-amerikanischen und israelischen Militäraktionen vorübergehend ausgesetzt worden waren. Iranische Beamte hatten jedoch zuvor bestritten, an diplomatischen Gesprächen beteiligt zu sein oder solche geplant zu haben.

Gleichzeitig wies Verteidigungsminister Pete Hegseth Medienberichte zurück, wonach die amerikanischen Munitionsbestände kritisch erschöpft seien. Im Inland sieht sich die Regierung mit Klagen mehrerer US-Bundesstaaten gegen die neu eingeführten Zölle konfrontiert, während eine aktuelle Umfrage von The Economist und YouGov auf sinkende Zustimmungswerte für den Präsidenten vor den anstehenden Zwischenwahlen im November hindeutet.

Quellen: Der Standard, Die Zeit, FAZ, ORF, Tagesschau.

Wie Medien es bewerteten

  • 5. Aug. 2026, 09:30 UTC
    • Tagesschau Skeptisch Hob den Widerspruch zwischen Trumps Behauptungen über aktive Verhandlungen und den früheren iranischen Dementis hervor, dass Gespräche geplant seien.
    • Der Standard Kritisch Betonte katastrophale Umfragewerte für Trump vor den Zwischenwahlen und deutete seine politischen Aussichten als schweren Abschwung.
    • Tagesschau Kritisch Hob einen offiziellen Aufsichtsbericht des Verteidigungsministeriums hervor, der strategische Bestandsengpässe bestätigt und damit den Behauptungen des Präsidenten direkt widerspricht.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Hegseth, der Medienberichte zurückwies, wonach die amerikanischen Verteidigungsbestände gefährlich niedrige Werte erreicht hätten.
    • Tagesschau Kritisch Hob die Feststellungen der Pentagon-Aufsicht hervor, die strategische Engpässe bestätigten, und stellte sie den Behauptungen des Weißen Hauses direkt gegenüber.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die förmliche Zurückweisung des Berichts über gefährlich niedrige Raketenbestände durch Verteidigungsminister Hegseth.
    • Tagesschau Skeptisch Betonte den offiziellen Aufsichtsbericht des Pentagons, der Munitionsengpässe bestätigt, und stellte ihn Trumps Behauptungen einer unbegrenzten Versorgung direkt gegenüber.
    • FAZ Neutral Konzentrierte die Hauptberichterstattung auf die Zurückweisung von Medienberichten durch Verteidigungsminister Hegseth, die gefährlich niedrige Verteidigungsbestände behaupteten.
    • Tagesschau Kritisch Hob den Bericht des Pentagon-Aufsichtsgremiums an den Kongress als direkten Beweis hervor, der offiziellen Behauptungen unbegrenzter militärischer Reserven widerspricht.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Hegseth und die aktive Zurückweisung von Medienberichten über erschöpfte Verteidigungsarsenale durch die Regierung.
    • Tagesschau Skeptisch Betonte einen Aufsichtsbericht des Pentagons, der Bestandslücken bestätigte und damit offiziellen Darstellungen direkt widersprach.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Pete Hegseth, der Berichte zurückwies, wonach die US-Waffenbestände gefährlich erschöpft seien.
    • ORF Neutral Hob Donald Trumps öffentliche Dementis zu Munitionsdefiziten und seine rechtlichen Drohungen gegen Informanten hervor.
    • Die Zeit Neutral Stellte Trump in den Mittelpunkt, der Berichten über schwindende Waffenreserven entgegentrat und Informanten harte Haftstrafen versprach.

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen