Trump und Hegseth bestreiten US-Munitionsengpässe nach Iran-Angriffen

Trump und Hegseth bestreiten US-Munitionsengpässe nach Iran-Angriffen
Foto: FAZ

Trump und Hegseth dementieren Berichte über kritische Munitionsengpässe nach Iran-Angriffen. Trump behauptet Wiederaufnahme der Gespräche mit Teheran, während Klagen gegen Zölle und sinkende Umfragewerte die Innenpolitik belasten.

US-Präsident Donald Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth haben Medienberichte zurückgewiesen, wonach die amerikanischen Munitionsbestände nach den jüngsten Militäroperationen gegen den Iran gefährlich niedrig seien. Berichte von CNN und anderen Medien deuteten an, dass Raketenknappheit die Militärstrategie beeinflusst habe, woraufhin Trump auf Truth Social erklärte, die Streitkräfte verfügten über "huge amounts of 'ammunition'", und undichten Stellen schwere Haftstrafen androhte.

Gleichzeitig behauptete Trump, dass diplomatische Gespräche mit Teheran wieder aufgenommen worden seien, und nannte die Verhandlungen die letzte Chance des Iran, ein Abkommen zu erzielen, trotz früherer Dementis iranischer Beamter. Im Inland reichten mehrere US-Bundesstaaten Klagen gegen neu verhängte Zölle ein, während eine aktuelle Umfrage von Economist/YouGov sinkende Zustimmungswerte für Trump vor den anstehenden Zwischenwahlen zeigte.

Quellen: Der Standard, Die Zeit, FAZ, ORF, Tagesschau

Wie Medien es bewerteten

    • Tagesschau Kritisch Hob einen offiziellen Aufsichtsbericht des Verteidigungsministeriums hervor, der strategische Bestandsengpässe bestätigt und damit den Behauptungen des Präsidenten direkt widerspricht.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Hegseth, der Medienberichte zurückwies, wonach die amerikanischen Verteidigungsbestände gefährlich niedrige Werte erreicht hätten.
    • Tagesschau Kritisch Hob die Feststellungen der Pentagon-Aufsicht hervor, die strategische Engpässe bestätigten, und stellte sie den Behauptungen des Weißen Hauses direkt gegenüber.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die förmliche Zurückweisung des Berichts über gefährlich niedrige Raketenbestände durch Verteidigungsminister Hegseth.
    • Tagesschau Skeptisch Betonte den offiziellen Aufsichtsbericht des Pentagons, der Munitionsengpässe bestätigt, und stellte ihn Trumps Behauptungen einer unbegrenzten Versorgung direkt gegenüber.
    • FAZ Neutral Konzentrierte die Hauptberichterstattung auf die Zurückweisung von Medienberichten durch Verteidigungsminister Hegseth, die gefährlich niedrige Verteidigungsbestände behaupteten.
    • Tagesschau Kritisch Hob den Bericht des Pentagon-Aufsichtsgremiums an den Kongress als direkten Beweis hervor, der offiziellen Behauptungen unbegrenzter militärischer Reserven widerspricht.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Hegseth und die aktive Zurückweisung von Medienberichten über erschöpfte Verteidigungsarsenale durch die Regierung.
    • Tagesschau Skeptisch Betonte einen Aufsichtsbericht des Pentagons, der Bestandslücken bestätigte und damit offiziellen Darstellungen direkt widersprach.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Pete Hegseth, der Berichte zurückwies, wonach die US-Waffenbestände gefährlich erschöpft seien.
    • ORF Neutral Hob Donald Trumps öffentliche Dementis zu Munitionsdefiziten und seine rechtlichen Drohungen gegen Informanten hervor.
    • Die Zeit Neutral Stellte Trump in den Mittelpunkt, der Berichten über schwindende Waffenreserven entgegentrat und Informanten harte Haftstrafen versprach.

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen