Trump behauptet, US-iranische Gespräche seien wieder aufgenommen worden, trotz Teherans Dementi

Trump behauptet, US-iranische Gespräche seien wieder aufgenommen worden, trotz Teherans Dementi
Foto: Tagesschau

Trump behauptet, die USA hätten die Gespräche mit dem Iran wieder aufgenommen, während Teheran dementiert. Zudem gibt es Hinweise auf iranische Cyberangriffe auf Wasserinfrastruktur und sinkende Zustimmungswerte für Trump.

Der US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass Washington die diplomatischen Gespräche mit Teheran wieder aufgenommen habe, und nannte die Verhandlungen die letzte Chance des Iran, eine Einigung zu erzielen. Iranische Beamte hatten zuvor bestritten, dass Gespräche stattfinden oder geplant seien.

Gleichzeitig vermuten US-Behörden eine iranische Beteiligung an Cyberangriffen auf die kommunale Wasserinfrastruktur. Nach gemeldeten Störungen in Minnesota bestätigten Beamte in Michigan ähnliche Cyberaktivitäten. Obwohl lokale Betreiber die unmittelbaren Probleme behoben und bestätigten, dass die Systeme sicher seien, deuten Berichte darauf hin, dass das Ausmaß der Angriffe größer ist als zunächst geschätzt.

Im Inland deuten aktuelle Umfragen von Economist/YouGov auf einen starken Rückgang der Zustimmungswerte für Präsident Trump hin, während sich die Zwischenwahlen im November nähern.

Quellen: DW, Der Standard, FAZ, ORF, Tagesschau.

Wie Medien es bewerteten

  • 4. Aug. 2026, 15:30 UTC
    • DW Skeptisch Rahmte Trumps erneute diplomatische Ultimaten an den Iran als vertraute, wirkungslose Rhetorik ein, die die Grenzen der militärischen Abschreckung der USA offenlegt.
    • Der Standard Kritisch Hob katastrophale Umfragewerte für Trump hervor und warnte vor schweren Verlusten für seine Regierung bei den bevorstehenden Zwischenwahlen.
    • Tagesschau Kritisch Hob einen offiziellen Aufsichtsbericht des Verteidigungsministeriums hervor, der strategische Bestandsengpässe bestätigt und damit den Behauptungen des Präsidenten direkt widerspricht.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Hegseth, der Medienberichte zurückwies, wonach die amerikanischen Verteidigungsbestände gefährlich niedrige Werte erreicht hätten.
    • Tagesschau Kritisch Hob die Feststellungen der Pentagon-Aufsicht hervor, die strategische Engpässe bestätigten, und stellte sie den Behauptungen des Weißen Hauses direkt gegenüber.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die förmliche Zurückweisung des Berichts über gefährlich niedrige Raketenbestände durch Verteidigungsminister Hegseth.
    • Tagesschau Skeptisch Betonte den offiziellen Aufsichtsbericht des Pentagons, der Munitionsengpässe bestätigt, und stellte ihn Trumps Behauptungen einer unbegrenzten Versorgung direkt gegenüber.
    • FAZ Neutral Konzentrierte die Hauptberichterstattung auf die Zurückweisung von Medienberichten durch Verteidigungsminister Hegseth, die gefährlich niedrige Verteidigungsbestände behaupteten.
    • Tagesschau Kritisch Hob den Bericht des Pentagon-Aufsichtsgremiums an den Kongress als direkten Beweis hervor, der offiziellen Behauptungen unbegrenzter militärischer Reserven widerspricht.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Hegseth und die aktive Zurückweisung von Medienberichten über erschöpfte Verteidigungsarsenale durch die Regierung.
    • Tagesschau Skeptisch Betonte einen Aufsichtsbericht des Pentagons, der Bestandslücken bestätigte und damit offiziellen Darstellungen direkt widersprach.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Pete Hegseth, der Berichte zurückwies, wonach die US-Waffenbestände gefährlich erschöpft seien.
    • ORF Neutral Hob Donald Trumps öffentliche Dementis zu Munitionsdefiziten und seine rechtlichen Drohungen gegen Informanten hervor.
    • Die Zeit Neutral Stellte Trump in den Mittelpunkt, der Berichten über schwindende Waffenreserven entgegentrat und Informanten harte Haftstrafen versprach.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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