Trump beharrt auf Behauptung eines Energie-Waffenstillstands trotz Dementis aus Kiew und Moskau

US-Präsident Trump beharrt auf einem Energie-Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine, obwohl Kiew und Moskau jegliche formelle Vereinbarung bestreiten.
US-Präsident Donald Trump hat seine Behauptung eines Waffenstillstands für die Energieinfrastruktur zwischen Russland und der Ukraine bekräftigt, obwohl die Führungen beider Länder jegliche formelle Vereinbarung zurückweisen.
Auf die Frage nach Aussagen aus Kiew und Moskau, wonach dort keine Kenntnis von einem Abkommen bestehe, bestand Trump darauf, dass allein seine Erklärung die Vereinbarung begründe. "They agreed, because I say they agreed", erklärte Trump während eines Presseaustauschs.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wies die Behauptung zurück und sagte gegenüber dem Nachrichtenportal Axios, die Ankündigung sei "news to me". Auch russische Vertreter haben jegliche formelle Verständigung bestritten, und Angriffe auf Energieanlagen sollen Berichten zufolge fortgedauert haben. Trotz fehlender Bestätigung oder Einhaltung durch eine der beiden Kriegsparteien hält Trump daran fest, dass der Waffenstillstand im Energiesektor weiterhin in Kraft sei.
Quellen: Morgunblaðið, Vísir
Quellen
Frühere Berichterstattung
- 14. Okt. 2026, 02:30 UTCDonald Trump besteht auf Energie-Waffenruhe in der Ukraine trotz Dementis aus Kiew
- 13. Okt. 2026, 08:30 UTCSelenskyj verknüpft mögliche ukrainische Wahlen mit 60-tägigem Waffenstillstand nach Angriffen
- 11. Okt. 2026, 21:00 UTCSelenskyj knüpft mögliche Wahlen an 60-tägige Waffenruhe, während Trump Energiewaffenstillstand verkündet
- 10. Okt. 2026, 09:00 UTCRussische Angriffe töten mindestens sieben Menschen in Saporischschja