Tödliche Welle von Drohnenangriffen im Sudan fordert über 100 Tote

Nexus Europa Redaktion
Tödliche Welle von Drohnenangriffen im Sudan fordert über 100 Tote
Foto: United Nations News

Eine Reihe von Drohnenangriffen im Sudan hat nach Angaben medizinischer Quellen und lokaler Beobachter über 100 Menschen getötet, darunter viele Zivilisten.

Eine Reihe von Drohnenangriffen in mehreren Regionen des Sudan hat nach Angaben von medizinischen Quellen, Zeugen und lokalen Beobachtungsgruppen zahlreiche Zivilisten getötet. Die schwersten Opferzahlen wurden aus dem Bundesstaat West-Kordofan gemeldet, wo Angriffe in der Nähe eines Marktes und einer Trauerfeier mindestens 80 Menschen töteten; einige Berichte legen nahe, dass die Zahl der Toten 200 übersteigen könnte. Weitere Drohnenangriffe galten Nyala in Darfur und der Hauptstadt Khartum, wo unter den Toten auch drei Kinder waren.

Die Rapid Support Forces und lokale Beobachter schrieben die Angriffe den sudanesischen Streitkräften zu. Die Vereinten Nationen verurteilten die Eskalation; Sprecher Stéphane Dujarric erklärte: "We are alarmed by the continued deadly drone strikes across the country that are killing civilians, including children." Das sudanesische Militär hat sich zu den Vorwürfen nicht öffentlich geäußert.

Quellen: BBC News, France24, Sweden Herald, The Guardian, United Nations News

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