Tödliche russische Angriffe treffen Kiew, während Selenskyj Luftabwehr fordert

Tödliche russische Angriffe treffen Kiew, während Selenskyj Luftabwehr fordert
Foto: Diário de Notícias (DN)

Bei russischen Raketenangriffen auf Kiew sind mindestens 17 Menschen getötet worden. Selenskyj fordert erneut Luftabwehrsysteme, während Serbien Waffenlieferungen an die Ukraine dementiert.

Bei nächtlichen russischen Raketenangriffen auf die Region Kiew sind mindestens 17 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden, nachdem die ukrainischen Luftverteidigungssysteme den ankommenden Beschuss nicht abfangen konnten. Über eine Stunde lang heulten in der Hauptstadt die Luftschutzsirenen, wobei Einschläge an sieben verschiedenen Orten gemeldet wurden, darunter Wohngebiete und Gewerbelager.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erneuerte seine Forderungen an die westlichen Verbündeten nach fortschrittlichen Abfangraketen für ballistische Raketen und erklärte, solche Verteidigungssysteme "hätten Leben retten können". Während russische Offizielle beteuerten, die Operation habe ausschließlich militärische Infrastruktur zum Ziel gehabt, beschuldigten die ukrainischen Behörden Moskau, zivile Gebiete angegriffen zu haben.

Derweil wies der serbische Präsident Aleksandar Vučić Behauptungen zurück, dass Belgrad die Ukraine mit Waffen beliefert. Die Erklärung folgte auf diplomatische Gespräche mit Selenskyj, die darauf abzielten, Serbiens traditionelle Ausrichtung an Russland zu lockern.

Quellen: Diário de Notícias (DN), Expresso, Jornal Económico, RTP (Rádio e Televisão de Portugal)

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