Todeszahl bei Nepal-Flutkatastrophe steigt, Suche nach Vermissten dauert an

Nexus Europa Redaktion
Todeszahl bei Nepal-Flutkatastrophe steigt, Suche nach Vermissten dauert an
Foto: STV News

Die Zahl der Todesopfer nach den verheerenden Sturzfluten in Nepal und Tibet steigt auf 472. Mehr als 1.500 Menschen werden vermisst, darunter viele Ausländer. Rettungskräfte kämpfen gegen Erdrutsche und steigende Flusspegel.

Die Rettungsarbeiten entlang der Himalaya-Grenze zwischen Nepal und Tibet gehen weiter, nachdem ein Schlamm- und Felssturz in einen Grenzfluss katastrophale Sturzfluten ausgelöst hatte.

Nach Angaben der nepalesischen Polizei ist die bestätigte Zahl der Todesopfer in Nepal auf 469 gestiegen, während die chinesischen Behörden drei Todesfälle in Tibet melden. Mehr als 1.500 Menschen werden in der gesamten Region noch vermisst, darunter Hunderte ausländische Touristen und Arbeiter aus Ländern wie Großbritannien, Indien, den USA, Australien, Malaysia und der Ukraine.

Die reißenden Flutwellen verwüsteten die Infrastruktur in den betroffenen Gebieten und zerstörten Häuser, Brücken, Straßen und Kraftwerksprojekte. Notfallteams und Suchmannschaften in beiden Ländern stehen vor schweren Hindernissen durch sekundäre Erdrutschgefahren und steigende Flusspegel, während sie um die Rettung von Überlebenden kämpfen.

Quellen: Cyprus Mail, France24, STV News, Sweden Herald, The Guardian.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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