Todesopfer nach katastrophalem Gletscherkollaps an der nepalesisch-tibetischen Grenze steigt

Todesopfer nach katastrophalem Gletscherkollaps an der nepalesisch-tibetischen Grenze steigt
Foto: The Guardian

Nach einem katastrophalen Gletscherkollaps an der nepalesisch-tibetischen Grenze steigt die Zahl der Todesopfer auf über 175 in Nepal und drei in Tibet. Mehr als 1.000 Menschen werden vermisst.

Die Such- und Rettungsmaßnahmen entlang der nepalesisch-tibetischen Grenze wurden intensiviert, nachdem ein schwerer Gletscherkollaps am Mittwoch verheerende Sturzfluten ausgelöst hatte. Die Zahl der Todesopfer in Nepal ist auf zwischen 165 und über 175 Menschen gestiegen, während der chinesische Staatssender CCTV drei Todesfälle in Tibet bestätigt.

Die Behörden berichten, dass mehr als 1.000 Menschen in beiden Regionen weiterhin vermisst werden, darunter über 500 in Tibet und Hunderte ausländische Staatsangehörige in Nepal. Schlamm- und Geröllmassen haben ganze Dörfer, Brücken und Stromversorgungseinrichtungen zerstört. Seismologen stellten fest, dass der Schlammlawine zunächst die Kraft eines Erdbebens registriert wurde.

Rettungskräfte kämpfen sich weiterhin durch tiefen Schlamm und unterbrochene Verkehrsverbindungen in der Nähe wichtiger Grenzübergänge wie Gyirong, um isolierte Überlebende zu erreichen.

Quellen: BBC News, Cyprus Mail, France24, STV News, The Guardian

Quellen

Frühere Berichterstattung

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