Suche nach 1.500 Vermissten nach Himalaya-Flutkatastrophe geht weiter

Suche nach 1.500 Vermissten nach Himalaya-Flutkatastrophe geht weiter
Foto: The Guardian

Nach dem katastrophalen Gletscherkollaps in der Himalaya-Region suchen Rettungskräfte weiterhin nach über 1.500 Vermissten. Die Zahl der Todesopfer steigt, während die Rettungsarbeiten durch zerstörte Infrastruktur erschwert werden.

Die Such- und Rettungsarbeiten an der Himalaya-Grenze zwischen Nepal und Tibet gehen weiter, nachdem am Mittwoch ein katastrophaler Gletscherkollaps massive Sturzfluten ausgelöst hatte. Die offiziellen Opferzahlen bleiben vorläufig, während Rettungskräfte Zugang zu abgelegenen Bergregionen erhalten. Die nepalesischen Behörden meldeten, dass die nationale Todeszahl mindestens 469 erreicht hat, während chinesische Beamte in Tibet drei Todesopfer bestätigten.

Mehr als 1.500 Menschen werden weiterhin vermisst, darunter Hunderte ausländischer Touristen, Arbeiter und Anwohner. Gestörte Kommunikationsnetze, zerstörte Brücken und beschädigte Strominfrastruktur erschweren die Rettungsbemühungen, insbesondere rund um Gyirong und andere abgelegene Grenztäler. Beamte warnen, dass sekundäre Gefahren wie steigende Flusspegel und mögliche Erdrutsche weiterhin erhebliche Risiken für Überlebende und Rettungskräfte darstellen, die versuchen, das verwüstete Gelände zu durchqueren.

Quellen: Cyprus Mail, France24, STV News, Sweden Herald, The Guardian

Quellen

Frühere Berichterstattung

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