Such- und Rettungseinsätze nach tödlichen Überschwemmungen an der nepalesisch-tibetischen Grenze intensiviert

Such- und Rettungseinsätze nach tödlichen Überschwemmungen an der nepalesisch-tibetischen Grenze intensiviert
Foto: The Guardian

Such- und Rettungseinsätze an der nepalesisch-tibetischen Grenze werden intensiviert, nachdem ein Gletscherkollaps tödliche Sturzfluten ausgelöst hat. Mindestens 168 Tote, über 1.300 Vermisste.

Die Such- und Rettungsmaßnahmen entlang der nepalesisch-tibetischen Grenze werden intensiviert, nachdem ein katastrophaler Gletscherkollaps am Mittwoch Sturzfluten ausgelöst hat. Die Zahl der Todesopfer in Nepal liegt zwischen 165 und 175, während der chinesische Staatsrundfunk CCTV drei Todesfälle in Tibet meldete.

Mehr als 1.300 Menschen werden in der gesamten Region weiterhin vermisst, darunter über 800 in Nepal und fast 560 in Tibet. Unter den Vermissten befinden sich Hunderte ausländische Staatsangehörige aus Ländern wie den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, Australien, Indien, Malaysia und der Ukraine.

Die Wucht des Schlammlawines war so stark, dass Seismologen das Ereignis zunächst als Erdbeben einstuften. Schlamm- und Geröllmassen zerstörten ganze Dörfer, Strominfrastruktur und wichtige Verkehrswege in der Nähe des Grenzübergangs Gyirong. Rettungsteams kämpfen weiterhin mit schwerem Sediment und unwegsamem Gelände, um Überlebende zu suchen.

Quellen: BBC News, Cyprus Mail, France24, STV News, The Guardian

Quellen

Frühere Berichterstattung

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