Strafverteidiger stoßen bei Gebührenstreiks auf geringe öffentliche Unterstützung

Strafverteidiger, die über Honorare streiken, bekommen wenig öffentliche Unterstützung. Das berichtet die Irish Times. Hinzu kommt, dass die meisten Bürger keinen direkten Kontakt zu Strafgerichten haben.
Strafverteidiger, die wegen Honorarsätzen in den Ausstand getreten sind, haben es schwer, öffentliche Sympathie zu gewinnen, wie ein Bericht der Irish Times zeigt. Obwohl Rechtsanwälte in der öffentlichen Meinung generell höher angesehen sind als Journalisten oder Politiker, bleibt die Haltung gegenüber Streiks, die das Strafjustizsystem betreffen, reserviert.
Da die meisten Bürger kaum direkten Kontakt zu Strafgerichten haben, bleibt die breitere Auswirkung von Gerichtsunterbrechungen für die Öffentlichkeit oft unbemerkt. Darüber hinaus untergräbt die Verbindung der Verteidigungsarbeit mit Personen, die einer Straftat beschuldigt werden, die breite Unterstützung für höhere Anwaltshonorare. Folglich sieht sich der Anwaltsberuf bei der Mobilisierung von öffentlicher Unterstützung für seine Gehaltsforderungen im Vergleich zu anderen Branchen mit besonderen Hürden konfrontiert.