Stillstand in der Straße von Hormus trotz technischer Fortschritte bei der Navigationsroute

Stillstand in der Straße von Hormus trotz technischer Fortschritte bei der Navigationsroute
Foto: RTP (Rádio e Televisão de Portugal)

Die Konfrontation in der Straße von Hormus dauert sechs Monate an. Trotz technischer Fortschritte bei der Navigationsroute bleiben die Fronten zwischen Washington und Teheran verhärtet.

Die Konfrontation in der Straße von Hormus dauert nunmehr sechs Monate an, geprägt von scharf widersprüchlichen Signalen aus Washington und Teheran. Der US-Präsident Donald Trump äußerte sich optimistisch, dass ein von Oman vermitteltes Abkommen die strategische Wasserstraße "very soon" wieder öffnen könnte, warnte jedoch, dass der Iran "very strongly" getroffen würde, falls der Seeverkehr nicht wieder aufgenommen wird.

Iranische Außenministeriumsbeamte bestehen jedoch darauf, dass der Korridor geschlossen bleibt, bis Washington die Ölsanktionen aufhebt, Vermögenswerte freigibt und Militäroperationen einstellt. Obwohl Teheran technische Fortschritte mit Oman bei der Kartierung einer sicheren Navigationsroute bestätigte, warnten hochrangige Führer der Islamischen Revolutionsgarde des Iran vor "strategischen Überraschungen" und gelobten, dem amerikanischen Druck nicht nachzugeben.

Der kommerzielle Verkehr durch die wichtige Energiepassage ist seit Beginn der Schließung vor sechs Monaten von 95 auf etwa 15 tägliche Durchfahrten gesunken.

Quellen: Diário de Notícias (DN), Expresso, Expresso das Ilhas, Jornal Económico, RTP (Rádio e Televisão de Portugal).

Quellen

Frühere Berichterstattung

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