Spannungen in Nordirland halten an, als Gegenprotest den Drumcree-Marsch verzögert

Nexus Europa Redaktion
Spannungen in Nordirland halten an, als Gegenprotest den Drumcree-Marsch verzögert
Foto: The Guardian

In Portadown in Nordirland bleibt die Lage angespannt, nachdem ein umstrittener protestantischer Orangemen-Umzug durch die Garvaghy Road durch einen Gegenprotest gestoppt wurde.

In Portadown in Nordirland blieb die Lage angespannt, nachdem ein umstrittener protestantischer Orangemen-Umzug daran gehindert wurde, durch das nationalistische Gebiet Garvaghy Road zu ziehen.

Nach einer spät in der Nacht ergangenen Entscheidung des Belfast High Court, die eine Festlegung der Parades Commission bestätigte, durfte am Sonntagmorgen eine begrenzte Gruppe von 35 Marschteilnehmern von der Drumcree Church aus aufziehen. Tausende Gegendemonstranten, darunter First Minister Michelle O'Neill, versammelten sich jedoch entlang der Route, um den Zug zu verhindern. Polizeikräfte stoppten den Marsch anschließend, um die öffentliche Sicherheit zu wahren und Unruhen zu verhindern.

Obwohl das vorgesehene Zeitfenster verstrich, ohne dass der Umzug vorankam, blieben Teilnehmer und Demonstranten in der Nähe des Schauplatzes, während Gespräche zwischen Organisatoren, Vertretern der Gemeinschaft und den Sicherheitskräften weitergingen. Die Marschroute entlang der Garvaghy Road ist seit den späten 1990er Jahren gesperrt, da sie in der Vergangenheit ein Brennpunkt von Unruhen war.

Quellen: BBC Northern Ireland, France24, STV News, Sweden Herald, The Guardian

Quellen

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