Spannungen bei antifaschistischer Kundgebung in Wien nach rechtsextremer Gegenprotest

Bei einer antifaschistischen Kundgebung in Wien kam es zu Spannungen, nachdem eine rechtsextreme Gruppe die Teilnehmer konfrontierte. Polizeibeamte wurden verletzt.
Eine große antifaschistische Demonstration zog am Samstag durch die Wiener Innenstadt und blieb auf ihrem Weg vom Lueger-Platz und der Albertina zum Stephansplatz weitgehend friedlich. Allerdings kam es zu Störungen, als eine Gruppe rechtsextremer Extremisten die Teilnehmer etwa 25 Minuten lang konfrontierte.
Die österreichische Polizei berichtete, dass Beamte durch Gegenstände verletzt wurden, die aus der antifaschistischen Kundgebung geworfen wurden. Seitdem stellen sich Fragen zum Polizeieinsatz und zum Sicherheitsmanagement während des Zusammenstoßes, insbesondere dazu, wie die rechtsextreme Gruppe die Demonstranten über einen längeren Zeitraum belästigen konnte, bevor eingegriffen wurde. Die Behörden haben noch keine genauen Angaben zu Festnahmen oder umfassenden Opferzahlen infolge des Vorfalls gemacht.
Quellen: Der Standard.