Spanische Rentnerin, deren Zwangsräumung die Wohnungskrise auslöste, ist mit 87 Jahren gestorben

Nexus Europa Redaktion
Spanische Rentnerin, deren Zwangsräumung die Wohnungskrise auslöste, ist mit 87 Jahren gestorben
Foto: Morgunblaðið

Maricarmen Abascal, die 87-jährige Spanierin, deren Zwangsräumung zum Symbol der Wohnungskrise wurde, ist in Madrid gestorben.

Maricarmen Abascal, die 87-jährige spanische Rentnerin, deren Zwangsräumung zum Symbol der Wohnungskrise des Landes wurde, ist in Madrid gestorben. Eine lokale Mietervereinigung bestätigte ihren Tod am Mittwoch.

Abascal war Ende September gewaltsam aus ihrem Zuhause im Madrider Stadtteil Retiro entfernt worden, nachdem eine Investmentfirma ihre monatliche Miete von 500 Euro auf 2.650 Euro erhöht hatte. Ihre Entfernung auf einer Krankentrage wurde weithin übertragen und löste landesweite Massendemonstrationen in Spanien aus, die die politischen Spannungen verschärften. Obwohl sie nach dem öffentlichen Aufschrei kurzzeitig in ihre Wohnung zurückkehren durfte, führte ihr Fall zur Ablehnung eines vorgeschlagenen Wohnungsgesetzes im Parlament, was Ministerpräsident Pedro Sánchez schließlich dazu veranlasste, vorgezogene Neuwahlen anzusetzen.

Quellen: Aftenposten, Berlingske, Morgunblaðið, NRK, Vísir

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