Spanien bekämpft beispiellose Waldbrände: Über 77.000 Hektar verbrannt

Spanien bekämpft beispiellose Waldbrände: Über 77.000 Hektar verbrannt
Foto: El Mundo

Spanien bekämpft beispiellose Waldbrände: Über 77.000 Hektar verbrannt, 90.000 Menschen evakuiert. Größtes Feuer in Ávila durch Bagger ausgelöst.

Spanien kämpft weiterhin gegen großflächige Waldbrände, die in vier Provinzen etwa 77.000 Hektar verwüstet haben. Der größte Brand, der in Burgohondo (Ávila) seinen Ursprung nahm, wurde durch einen acht Tonnen schweren Hydraulikbagger ausgelöst und hat allein über 50.000 Hektar erfasst.

Rettungsdienste berichten, dass fast 90.000 Menschen Zwangsevakuierungen oder Ausgangssperren erlitten haben. Einrichtungen wie die Polizeiakademie in Ávila haben Vertriebene aufgenommen. Während die Löscharbeiten rund um Ávila, Madrid und Toledo leichte Stabilisierungstendenzen zeigen, haben die Behörden eine einheitliche Kommandostruktur eingerichtet, um ein Zusammenwachsen der verschiedenen Brandfronten zu verhindern. Der Brand in La Vall d'Uixó bleibt außer Kontrolle.

Als Reaktion auf die Krise erneuerte Ministerpräsident Pedro Sánchez seine Forderung nach einem nationalen parteiübergreifenden Pakt gegen den Klimawandel.

Quellen: El Mundo, La Vanguardia

Quellen

Frühere Berichterstattung

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