Sowjetischer Geheimdienst zielte auf finnischen Ex-Ministerpräsidenten, schreibt Forscher

Sowjetischer Geheimdienst zielte auf finnischen Ex-Ministerpräsidenten, schreibt Forscher
Foto: Iltalehti

Der Forscher Alpo Rusi berichtet in Iltalehti über Druck des sowjetischen Geheimdienstes auf den ehemaligen finnischen Ministerpräsidenten Keijo Liinamaa.

Der Politikwissenschaftler Alpo Rusi hat in der Zeitung Iltalehti neue Details über Druck des sowjetischen Geheimdienstes auf den ehemaligen finnischen Ministerpräsidenten Keijo Liinamaa veröffentlicht. Die Einflussoperationen aus der Spätphase des Kalten Krieges zielten darauf ab, die finnische Innenpolitik in den letzten Jahren der Amtszeit von Präsident Urho Kekkonen zu manipulieren.

Liinamaa, der auch als staatlicher Vermittler tätig war, sah sich verdeckten Drohungen von KGB-Agenten ausgesetzt, die Arbeitsmarktverhandlungen stören und die politische Stabilität beeinflussen wollten. Vor seinem plötzlichen Tod im Dezember 1980 soll Liinamaa diese Drohungen gegenüber diplomatischen Kontakten offengelegt haben. Rusis Darstellung beleuchtet Moskaus umfassendere Strategie, die politische Nachfolge und die Politik in Finnland an der Wende zu den 1980er Jahren zu gestalten.

Quellen: Iltalehti

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