Serbische Mediengruppen melden zunehmende Bedrohungen und Feindseligkeiten gegen Journalisten

Nexus Europa Redaktion
Serbische Mediengruppen melden zunehmende Bedrohungen und Feindseligkeiten gegen Journalisten
Foto: N1

Pressefreiheitsorganisationen in Serbien melden einen Anstieg von Bedrohungen und Feindseligkeiten gegen Journalisten im Juli und Anfang August, darunter körperliche Angriffe und Morddrohungen.

Pressefreiheitsorganisationen in Serbien haben einen deutlichen Anstieg von Bedrohungen und Feindseligkeiten gegenüber Medienmitarbeitern im Juli und Anfang August gemeldet. Der Unabhängige Journalistenverband Serbiens registrierte im Juli 19 Sicherheitsvorfälle, darunter zwei körperliche Angriffe und 14 Morddrohungen. Gleichzeitig dokumentierte die Slavko-Ćuruvija-Stiftung über 100 verbale Angriffe auf Journalisten durch Staats- und Regierungsparteifunktionäre.

Zu den jüngsten konkreten Fällen gehören Online-Morddrohungen gegen den Herausgeber des lokalen Mediums Volim Zrenjanin sowie eine laufende polizeiliche Untersuchung eines körperlichen Angriffs auf den Filmregisseur Stevan Filipović. Darüber hinaus verurteilte der Journalistenverband Serbiens Einschüchterungstaktiken gegen regierungsnahe Medienvertreter und verwies auf Sachbeschädigung und einen unangekündigten Besuch im Haus des Chefredakteurs von Informer, Dragan J. Vučićević.

Quellen: Beta, CDM, Danas, N1, Tanjug.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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