Serbische Mediengruppen melden starken Anstieg von Drohungen und Übergriffen

Serbische Mediengruppen melden starken Anstieg von Drohungen und Übergriffen
Foto: N1

Serbische Medienverbände melden einen alarmierenden Anstieg von Drohungen und Übergriffen gegen Journalisten und Kulturschaffende. Der Unabhängige Journalistenverband dokumentierte im Juli 19 Sicherheitsvorfälle.

Medienverbände und Organisationen zur Pressefreiheit in Serbien haben auf einen alarmierenden Anstieg von Feindseligkeiten und Drohungen gegen Journalisten und Kulturschaffende hingewiesen.

Der Unabhängige Journalistenverband Serbiens dokumentierte im Juli 19 Sicherheitsvorfälle, darunter zwei körperliche Übergriffe und 14 direkte Sicherheitsdrohungen. Parallel dazu verzeichnete die Slavko-Ćuruvija-Stiftung über 100 verbale Angriffe, die von Regierungsbeamten und Vertretern der Regierungspartei gegen Medienhäuser ausgingen.

Zu den konkreten Vorfällen gehören eine Morddrohung gegen das regionale Portal Volim Zrenjanin, ein Einschüchterungsversuch am Wohnsitz des Redakteurs Dragan J. Vučićević sowie der körperliche Angriff auf den Filmregisseur Stevan Filipović in Belgrad. Während mehrere Medienorganisationen und Staatsbeamte die Gewalt verurteilt und eine rasche rechtliche Aufarbeitung gefordert haben, warnen Beobachter vor einem zunehmend prekären Umfeld für Medienschaffende.

Quellen: Beta, CDM (Cafe del Montenegro), Danas, N1, Tanjug

Quellen

Frühere Berichterstattung

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