Schwere Luftangriffe und Drohnenangriffe fordern Opfer in der Ukraine und Russland

Schwere Luftangriffe und Drohnenangriffe fordern Opfer in der Ukraine und Russland
Foto: Corriere della Sera

Bei schweren Luftangriffen und Drohnenangriffen in der Ukraine und Russland steigt die Zahl der Opfer. Kiew fordert mehr Luftabwehr, Moskau verstärkt Schutzringe.

Russische Luftangriffe und Angriffe mit Gleitbomben auf die Ukraine haben erhebliche zivile Opfer gefordert, darunter mindestens 17 Tote in der Region Kiew, was Präsident Wolodymyr Selenskyj veranlasste, dringend zusätzliche westliche Luftabwehrraketen anzufordern. Unterdessen starteten ukrainische Streitkräfte Gegenangriffe mit Langstreckendrohnen, die Ziele in der Nähe von Belgorod, auf der Krim, in Gelendschik und am Rande von Moskau trafen.

Als Reaktion auf die ukrainischen Luftoperationen berichtete Kiew, dass die russische Militärführung Luftverteidigungssysteme von anderen Fronten abgezogen habe, um drei konzentrische Schutzringe um Moskau und Sankt Petersburg zu bilden. Auf diplomatischer Ebene erklärte Selenskyj, dass ukrainische Truppen nicht freiwillig aus der Donbas-Region abziehen würden, und zeigte sich zuversichtlich hinsichtlich künftiger amerikanischer Sicherheitszusagen, während in Washington die politische Debatte über die Weitergabe sensibler Verteidigungstechnologie andauert.

Quellen: ANSA, Corriere della Sera, Il Messaggero, La Repubblica, La Stampa.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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