Schwedische Kreditinstitute revidieren Zinsprognosen – Fed-Vertreterin signalisiert US-Straffung

Schwedische Kreditinstitute revidieren Zinsprognosen – Fed-Vertreterin signalisiert US-Straffung
Foto: Dagens Industri

SBAB und Nordea rechnen mit früheren Zinserhöhungen der Riksbank; Fed-Vertreterin Logan fordert mindestens 50 Basispunkte Zinsanstieg in den USA.

Die schwedischen Finanzinstitute SBAB und Nordea haben ihre geldpolitischen Prognosen aktualisiert und rechnen mit früheren Zinserhöhungen durch die Riksbank. SBAB erwartet drei aufeinanderfolgende Zinsschritte, die den Leitzins Schwedens wegen anhaltender Inflation von 1,75 Prozent bis Februar auf 2,50 Prozent anheben sollen. Nordea rechnet mit zwei Zinsanpassungen auf 2,25 Prozent und geht davon aus, dass dieses Niveau bis Dezember 2028 gehalten wird; als Gründe nennt das Institut das inländische Wirtschaftswachstum und die internationale geldpolitische Straffung.

In der internationalen Notenbankentwicklung erklärte die Präsidentin der Federal Reserve Bank of Dallas, Lorie Logan, die US-Notenbank müsse die kurzfristigen Zinsen um mindestens 50 Basispunkte anheben. Logan betonte, die Politik müsse "slightly restrictive" werden, um die Inflation auf das 2-Prozent-Ziel der Fed zurückzuführen.

Quellen: Dagens Industri, Svenska Dagbladet, Sydsvenskan.

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen