Schwedendemokraten fallen auf 17,5 Prozent – Åkesson behält Kabinettsforderungen bei

Schwedendemokraten fallen auf 17,5 Prozent – Åkesson behält Kabinettsforderungen bei
Foto: Dagens Industri

Die Schwedendemokraten fallen nach der Parlamentswahl von 20,5 auf 17,5 Prozent, während Jimmie Åkesson weiterhin Kabinettsposten fordert.

Nach der schwedischen Parlamentswahl verzeichneten die Schwedendemokraten ihren ersten landesweiten Rückgang und fielen von 20,5 Prozent im Jahr 2022 auf 17,5 Prozent. Der Parteifunktionär Tobias Andersson bezeichnete Verluste unter jüngeren Wählern zugunsten der Moderaten Partei als besorgniserregend. Trotz des Abschwungs hielt Parteichef Jimmie Åkesson seine Forderungen nach Kabinettsposten aufrecht und erklärte, dass "there is no obvious winner in this election."

Bei den Kommunalwahlen erreichte die Partei in Färgelanda einen Rekordwert von 39 Prozent und etablierte sich dort nach lokalen Streitigkeiten über Schulschließungen als ihre stärkste Hochburg. Separat wurde der Prozess gegen die ehemalige Parteipolitikerin Katja Nyberg verschoben.

Quellen: Dagens Industri, Dagens Nyheter, SVT, Svenska Dagbladet, Sydsvenskan

Wie Medien es bewerteten

    • SVT Vorsichtig Fokussierte auf den Verlust junger Wähler an die Moderaten und bezeichnete den nationalen Rückgang als besorgniserregend.
    • Dagens Industri Zustimmend Hob Jimmie Åkessons Weigerung hervor, eine Niederlage einzuräumen, und seine entschiedene Forderung nach Kabinettsposten.
    • Sydsvenskan Neutral Berichtete über Führungswechsel und betonte dabei Aussagen, die interne Unzufriedenheit dementieren.
    • Dagens Nyheter Neutral Betonte den starken kommunalen Sieg der Partei in Färgelanda, angetrieben durch Debatten über die Schulpolitik.
    • SVT Vorsichtig Betont den historischen Rückgang der nationalen Unterstützung für die Schwedendemokraten unter jungen und moderaten Wählern.
    • Dagens Industri Neutral Konzentriert sich auf Jimmie Åkessons Weigerung, eine Niederlage einzuräumen, und seine anhaltende Forderung nach Ministerposten.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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