Saudi-arabische Luftabwehr fängt Huthi-Angriffe ab, während Teheran Deeskalationsgespräche ausrichtet

Saudi-arabische Luftabwehr fängt Huthi-Angriffe ab, während Teheran Deeskalationsgespräche ausrichtet
Foto: Der Spiegel

Saudi-arabische Luftabwehr fängt Huthi-Angriffe ab, während in Teheran Delegierte aus Saudi-Arabien, der Türkei und Pakistan über Deeskalation beraten.

Grenzüberschreitende Angriffe zwischen Saudi-Arabien und der Huthi-Bewegung im Jemen hielten am Wochenende nach einem tödlichen Angriff auf den Flughafen von Riad an. Die saudi-arabische Luftabwehr fing in mehreren Regionen, darunter Riad und Dschidda, mehr als ein Dutzend Raketen und Drohnen ab und löste innerhalb von 24 Stunden fast zwölf Warnungen des Zivilschutzes aus. Huthi-Vertreter drohten über das staatliche Fernsehen mit einer weiteren Eskalation und warnten vor "worse", falls Saudi-Arabien sein Eingreifen im Jemen nicht beende.

Gleichzeitig trafen sich Delegierte aus Saudi-Arabien, der Türkei und Pakistan in Teheran zu regionalen Deeskalationsgesprächen. Die Gespräche fallen mit Berichten über einen Rekordstand bei Sicherheitsvorfällen in der Handelsschifffahrt nahe der Straße von Hormus zusammen. Angesichts wachsender Sicherheitsbelastungen beobachten Analysten eine sich verschiebende diplomatische Dynamik, da Riad alternative regionale Partnerschaften auslotet.

Quellen: Der Spiegel, DW, FAZ, ORF, Tagesschau.

Wie Medien es bewerteten

    • Der Spiegel Alarmiert Stellte den Flughafenangriff als den tödlichsten seit einem Jahrzehnt dar und warnte, er treibe Saudi-Arabien zu einer gefährlichen militärischen Eskalation.
    • Tagesschau Vorsichtig Betonte, Saudi-Arabien fühle sich von den USA im Stich gelassen und suche neue regionale Partnerschaften, um die eskalierende Krise zu bewältigen.
  • 29. Okt. 2026, 06:30 UTC
    • Der Spiegel Alarmiert Betonte, dass der Flughafenangriff das Risiko eines offenen Krieges erheblich erhöht und eine militärische Eskalation erzwungen habe.
    • Tagesschau Kritisch Konzentrierte sich auf die Enttäuschung Saudi-Arabiens über die US-Unterstützung und hob Riads Bemühungen hervor, neue regionale Allianzen zu bilden.

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen