Saporischschja-Kernkraftwerk wieder am Netz, diplomatische Bemühungen gehen weiter

Saporischschja-Kernkraftwerk wieder am Netz, diplomatische Bemühungen gehen weiter
Foto: Iltalehti

Das Kernkraftwerk Saporischschja ist wieder am Stromnetz. Parallel gibt es neue diplomatische Signale, während Frankreich die Finanzierung der Ukraine-Hilfe infrage stellt.

Das Kernkraftwerk Saporischschja in der Ukraine wurde am Montag nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) wieder an das Stromnetz angeschlossen. Die Wiederherstellung der Stromversorgung trägt dazu bei, unmittelbare Betriebs- und Sicherheitsrisiken in Europas größter Atomanlage zu verringern.

Die Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund erneuter diplomatischer Bewegung rund um den Konflikt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, Vertreter der Ukraine, der Vereinigten Staaten und europäischer Nationen planten ein neues Treffen in naher Zukunft. Gleichzeitig signalisierten Vertreter des Kremls eine mögliche Bereitschaft, Friedensverhandlungen unter bestimmten Bedingungen wieder aufzunehmen.

Allerdings halten Debatten über die langfristige westliche Unterstützung an. Französische Vertreter äußerten kürzlich Bedenken hinsichtlich der finanziellen Belastung durch die Finanzierung der anhaltenden Verteidigung der Ukraine und des späteren Wiederaufbaus und stellten die Frage, wer die Kosten tragen wird.

Quellen: Iltalehti

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