Russland steht vor wachsender Wahlspannung angesichts von Oppositionsverboten und Wehrpflichtängsten

Russland steht vor wachsender Wahlspannung angesichts von Oppositionsverboten und Wehrpflichtängsten
Foto: Vijesti

Russland steht vor wachsender Wahlspannung: Oppositionsverbote, Wehrpflichtängste und systemische Risiken um die Nachfolge Putins prägen die Lage vor den Septemberwahlen.

In Russland steigen die Spannungen vor den Parlamentswahlen im September, da die Behörden die politische Repression verschärfen und die Bürger sich auf eine mögliche militärische Einberufung vorbereiten. Nach dem Verbot von Jabloko, der letzten legalen Anti-Kriegs-Oppositionspartei des Landes, wurde der Spitzenpolitiker Lew Schlosberg zu elf Jahren Haft verurteilt. Die öffentliche Angst vor einer möglichen Einberufung nach den Wahlen hat einige Einwohner dazu veranlasst, Vermögenswerte zu liquidieren und die Ausreise aus dem Land zu planen, was mit der spätsommerlichen Periode zusammenfällt, die historisch als "Schwarzer August" bezeichnet wird.

Gleichzeitig verweisen Analysten auf langfristige systemische Risiken im Zusammenhang mit der Nachfolge des 73-jährigen Präsidenten Wladimir Putin. Im Ausland deuten US-Geheimdienste darauf hin, dass Moskau in den kommenden Jahren hybride Operationen oder begrenzte Einfälle gegen NATO-Mitglieder durchführen könnte, um die Einheit des Bündnisses zu testen.

Quellen: Avaz, Danas, Index, Klix, Vijesti

Quellen

Frühere Berichterstattung

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