Russisches Vorgehen vor der Wahl fällt mit NATO-Warnungen und Nachfolgesorgen zusammen

Russisches Vorgehen vor der Wahl fällt mit NATO-Warnungen und Nachfolgesorgen zusammen
Foto: Index

Russland verschärft vor den Parlamentswahlen die Repressionen, während NATO-Warnungen und Nachfolgefragen aufkommen.

Die russischen Behörden haben die innerstaatlichen Beschränkungen im Vorfeld der bevorstehenden Parlamentswahlen verschärft, die Oppositionspartei Jabloko verboten und den prominenten Politiker Lew Schlosberg zu elf Jahren Haft verurteilt. Die Maßnahmen fallen mit wachsender öffentlicher Sorge über eine mögliche militärische Mobilmachung nach der Wahl zusammen, was einige Einwohner dazu veranlasst, Eigentum zu verkaufen und Abreisen zu planen.

Gleichzeitig gehen westliche Geheimdienste davon aus, dass Präsident Wladimir Putin in den kommenden Jahren die Geschlossenheit der NATO durch hybride Taktiken oder begrenzte militärische Einfälle testen könnte. Analysten verweisen auch auf strukturelle Regierungsprobleme in Moskau und weisen auf wiederkehrende saisonale Belastungen sowie das Fehlen eines klaren Nachfolgekonzepts für den 73-jährigen Führer hin.

Quellen: Avaz, Danas, Index, Klix, Vijesti

Quellen

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