Russische Vorstöße in der Ukraine stocken, Moskau zielt auf das Energienetz

Russische Vorstöße in der Ukraine stocken, Moskau zielt auf das Energienetz
Foto: Seznam Zprávy

Russische Vorstöße in der Ukraine stocken laut unabhängigen Analysten, während Moskau die Angriffe auf die Energieinfrastruktur vor dem Winter verstärkt.

Russische militärische Vorstöße in der Ukraine sind laut unabhängigen Schlachtfeldanalysten weitgehend zum Erliegen gekommen, trotz Erfolgsmeldungen aus Moskau. Daten des Institute for the Study of War und des DeepState-Projekts zeigen, dass die territorialen Nettoveränderungen bis September nahezu null waren, während ukrainische Gegenangriffe in Sektoren wie Oleksandrivka Gelände zurückgewannen.

Gleichzeitig hat Moskau die Langstreckenangriffe auf die Heizungs- und Energieinfrastruktur der Ukraine vor dem Winter intensiviert und dabei Kiew und umliegende Regionen ins Visier genommen. Der ukrainische Premierminister Serhij Koreckyj bezeichnete die jüngsten Angriffe als den größten Beschuss von Energieanlagen seit dem vergangenen Frühjahr. Die Eskalation erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Effizienz der ukrainischen Luftverteidigung nachgelassen hat: Die Abfangquote bei Drohnen sank im September auf 83 Prozent, nach 92 Prozent im Mai.

Quellen: Deník N, Ekonomický deník, Respect, Seznam Zprávy.

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