Russische Behörden richten Fokus auf Serbien, während im Inland die Repression vor den Wahlen zunimmt

Russische Behörden richten Fokus auf Serbien, während im Inland die Repression vor den Wahlen zunimmt
Foto: Vijesti

Russische Beamte beobachten die Wahlen in Serbien, während im Inland die Repression vor den Wahlen zunimmt. Warnungen vor einer "Farbrevolution" in Belgrad und innenpolitische Maßnahmen in Russland.

Russische Staatsbeamte weiten ihren politischen Fokus über die innerstaatliche Repression vor den Wahlen hinaus aus und beobachten die vorgezogenen Parlamentswahlen in Serbien. Hohe Moskauer Beamte haben wiederholt vor einer möglichen "Farbrevolution" in Belgrad gewarnt und damit die Rhetorik der serbischen regierungsnahen Medien aufgegriffen.

Dieser externe Fokus fällt mit anhaltenden innerstaatlichen Maßnahmen vor den Parlamentswahlen im September in Russland zusammen. Die Behörden haben kürzlich die Antikriegspartei Jabloko verboten und den Politiker Lew Schlosberg zu einer elfjährigen Haftstrafe verurteilt. Die öffentliche Besorgnis über eine mögliche militärische Mobilmachung nach den Wahlen bleibt groß, was einige Bürger dazu veranlasst, Vermögenswerte zu verkaufen und zu versuchen, das Land zu verlassen, um der Einberufung zu entgehen, nachdem schwere Verluste in der Ukraine erlitten wurden. Analysten weisen auch auf systemische Regierungsrisiken hin, die mit dem Fehlen eines klaren Nachfolgeplans für den 73-jährigen Präsidenten Wladimir Putin verbunden sind.

Quellen: Avaz, Danas, Klix, N1, Vijesti

Quellen

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