Russische Angriffe in der Ukraine eskalieren, zivile Opferzahlen steigen

Nexus Europa Redaktion
Russische Angriffe in der Ukraine eskalieren, zivile Opferzahlen steigen
Foto: Dagens Nyheter

Russische Angriffe in der Ukraine eskalieren und treiben die zivilen Opferzahlen auf den höchsten Stand seit Kriegsbeginn; mindestens 437 Tote im Juli.

Russische Angriffe in der gesamten Ukraine haben sich intensiviert und treiben die zivilen Opferzahlen auf ein Niveau, das seit den ersten Kriegsmonaten nicht mehr erreicht wurde; allein im Juli wurden mindestens 437 Todesfälle gemeldet. Ein kürzlicher Doppelraketenangriff auf ein Einkaufszentrum in Krywyj Rih forderte mindestens 14 Todesopfer und über 120 Verletzte. Angesichts der weitverbreiteten Zerstörung der Energieinfrastruktur forderte der Gouverneur von Cherson, Oleksandr Prokudin, gefährdete Einwohner, insbesondere Familien mit Kindern und ältere Menschen, auf, vor dem Winter zu evakuieren.

Unterdessen nehmen Verkehrsknotenpunkte wie Losowa täglich bis zu 300 Vertriebene aus Donezk auf. Im Inland setzen ukrainische Rekrutierungsbeamte ihre Straßenmobilisierungen fort, um den schweren Personalmangel zu beheben, da schätzungsweise zwei Millionen Männer der Einberufung entgehen. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die westlichen Verbündeten aufgefordert, Patriot-Luftverteidigungssysteme zu liefern, um den Angriffen entgegenzuwirken.

Quellen: Dagens Industri, Dagens Nyheter, Svenska Dagbladet, SVT, Sydsvenskan.

Quellen

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