Russische Angriffe treffen ukrainische Städte, während Kiew politischem Druck für Wahlen ausgesetzt ist

Russische Angriffe treffen ukrainische Städte, während Kiew politischem Druck für Wahlen ausgesetzt ist
Foto: Corriere della Sera

Russische Angriffe treffen ukrainische Städte, während Kiew politischem Druck für Wahlen ausgesetzt ist. Selenskyj bestätigt Todesopfer, während innenpolitische Spannungen zunehmen.

Russische Streitkräfte haben in der Nacht umfangreiche Raketen- und Drohnenangriffe auf die Ukraine gestartet und dabei zivile Infrastruktur in Kiew, Charkiw, Saporischschja, Odessa und Tschernihiw beschädigt. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte dreizehn Todesopfer und Dutzende Verletzte in Kiew, während Il Sole 24 Ore von zwölf Toten berichtete. Weitere Todesfälle wurden in Saporischschja und Charkiw verzeichnet. Selenskyj kündigte Vergeltung an, während russische Beamte den Abschuss ukrainischer Drohnen über Moskau meldeten.

Die militärische Eskalation fällt mit wachsenden innenpolitischen Spannungen in Kiew zusammen. Der frühere Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov forderte öffentlich die Abhaltung nationaler Wahlen und argumentierte, dass demokratische Regierungsführung nicht durch den Krieg als Geisel gehalten werden dürfe. Fedorovs Forderung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das ukrainische Parlament sich darauf vorbereitet, über die Bestätigung von Jewhenij Chmara als Verteidigungsminister abzustimmen, während sich die Korruptionsermittlungen gegen Personen aus dem Umfeld der Präsidialverwaltung ausweiten.

Quellen: ANSA, Corriere della Sera, Il Messaggero, Il Sole 24 Ore, La Repubblica

Quellen

Frühere Berichterstattung

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