Rekordhitze und Dürre lösen Waldbrände und Energiestörungen in ganz Europa aus

Rekordhitze und Dürre lösen Waldbrände und Energiestörungen in ganz Europa aus
Foto: RTP (Rádio e Televisão de Portugal)

Westeuropa erlebt den wärmsten Juni und Juli seit Beginn der Aufzeichnungen. Waldbrände wüten in Frankreich, Belgien und auf dem Balkan, während niedrige Wasserstände die Energieinfrastruktur belasten.

Westeuropa erlebte den wärmsten Juni und Juli seit Beginn der Aufzeichnungen, zeitgleich erreichten die globalen Meeresoberflächentemperaturen im Juli mit 20,96 Grad Celsius einen historischen Höchststand. Die anhaltende Trockenheit und extreme Hitze schüren weiterhin heftige Waldbrände in Frankreich, Belgien und auf dem Balkan. Im Südwesten Frankreichs hat ein Feuer im Département Landes mehr als 1.500 Hektar Wald verbrannt und vorsorgliche Evakuierungen von Hunderten von Häusern ausgelöst.

Kritisch niedrige Wasserstände in europäischen Flussgebieten haben auch die Energieinfrastruktur belastet. In Rumänien führten Marineangehörige eine kontrollierte Sprengung im Flussbett der Donau durch, um die für die Kühlung eines aktiven Kernreaktors notwendigen Wasserströme umzuleiten, nachdem es zuvor zu Abschaltungen und Kapazitätsreduzierungen in Rumänien und Ungarn gekommen war. Der weit verbreitete Rückgang der Wasserstände hat auch historische Artefakte und prähistorische Fossilien an freigelegten Flussbetten zutage gefördert.

Quellen: Diário de Notícias (DN), Expresso, Jornal Económico, RTP (Rádio e Televisão de Portugal)

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen