Putin wirft Westen Störung der Weltordnung vor, während Raketen Kiew treffen

Putin wirft Westen Störung der Weltordnung vor, während Raketen Kiew treffen
Foto: Tanjug

Russlands Präsident Wladimir Putin beschuldigt den Westen, die globale Nachkriegsordnung durch NATO-Erweiterung und Jugoslawien-Ereignisse gestört zu haben. Zeitgleich treffen russische Luftangriffe Kiew.

Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, westliche Nationen hätten durch die NATO-Erweiterung und die Ereignisse in Jugoslawien nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion das globale Gefüge aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg gestört. Er behauptete, die Ukraine werde letztlich westliche Gebiete verlieren.

Gleichzeitig trafen russische Luftangriffe drei Bezirke in Kiew und entfachten Brände an gewerblichen und Wohnstandorten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor gewarnt, dass Geheimdienstinformationen auf einen bevorstehenden massiven Raketenangriff hindeuteten.

Zudem schloss Kremlsprecher Dmitri Peskow ein Einfrieren des Konflikts aus, führte die Blockade auf die Haltung der Ukraine zurück und wiederholte frühere Forderungen. In einer separaten Entwicklung stimmten die Mitgliedsstaaten des Internationalen Strafgerichtshofs dafür, den Chefankläger Karim Khan nach Vorwürfen von Fehlverhalten zu entlassen.

Quellen: N1, Tanjug

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen