Portugal: politische Geschlechterkluft, häusliche Gewalt und veränderte Migrationsbewegungen

Portugal: politische Geschlechterkluft, häusliche Gewalt und veränderte Migrationsbewegungen
Foto: Expresso

Eine Studie zeigt, dass Frauen in den letzten 50 Jahren nur 15 Prozent der portugiesischen Kabinettsminister ausmachten. Häusliche Gewalt bleibt mit über 14.000 registrierten Vorfällen weit verbreitet.

Eine Studie der Stiftung Francisco Manuel dos Santos zeigt, dass Frauen in den letzten 50 Jahren nur 15 Prozent der portugiesischen Kabinettsminister ausmachten und häufig höhere fachliche Qualifikationen als Männer vorweisen mussten, um Führungspositionen zu erhalten. Gleichzeitig bleibt häusliche Gewalt weit verbreitet: Die Polizei registrierte über 14.000 Vorfälle – durchschnittlich 82 Fälle pro Tag.

Im sozialen Bereich feierten acht afghanische Frauen ein Jahr Asyl in Portugal, nachdem sie den Einschränkungen der Taliban in Bezug auf Bewegungsfreiheit und Meinungsäußerung entkommen waren. Unterdessen meldete die Internationale Organisation für Migration einen Rückgang der Ankünfte auf der westafrikanischen Atlantikroute nach Spanien um 78 Prozent zwischen Januar und April 2026 und führte dies auf eine verstärkte maritime Grenzzusammenarbeit zwischen Senegal und Mauretanien zurück.

Quellen: Diário de Notícias (DN), Expresso, Expresso das Ilhas, RTP (Rádio e Televisão de Portugal)

Quellen

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